Naturstein in Küchen

Naturstein in Küchen

Naturstein in der Küche: Ein besonderes Material

Die Verwendung von Naturstein im Interieur bringt eine ganz besondere Ästhetik mit und verwandelt jeden Raum in etwas ganz Besonderes. Muster und Struktur sind unregelmäßig - das macht jedoch den Charme von Naturstein aus. Die eindrucksvolle, edle Optik dieses Materials verleiht jeder Küche einen Hauch von Luxus. Egal ob Marmor, oder Granit, jeder Stein ist ein Unikat. Es kann sogar vorkommen, dass in speziellen Steinen wie Schiefer oder Sandstein Fossilien eingeschlossen sind - ein wahrer Hingucker.

Die Vielfalt der Natursteine

Natursteine wie beispielsweise Marmor oder Granit sind sehr edel. Allerdings haben beide eine poröse Oberfläche und sind daher gegen Flüssigkeiten empfindlich. Doch Imprägnierungen schützen Naturstein, insbesondere wenn dieser in viel genutzten Arealen wie der Arbeitsplatte in Küchen eingesetzt wird. Auch gegen Säure ist Naturstein empfindlich. Dafür ist dieses Material hitzebeständig, zeitlos schön, schadstofffrei, lebensmittelecht und geruchsneutral.

Marmor: Äußerst edel, nicht sehr hart

Schon die alten Griechen setzten Marmor in ihren prunkvollen Bauten ein. Die Ausstrahlung dieses Materials ist unvergleichlich. Ebenso wie sein Image: Soll es stilvoll und edel sein, ist Marmor die erste Wahl. Dieser Naturstein ist im Vergleich zu Kalkstein gegen Wasser unempfindlicher, jedoch ist die Steinoberfläche trotzdem fleckenanfällig. Flüssigkeiten müssen schnell weggewischt werden, eine regelmäßige Imprägnierung ist unbedingt erforderlich. Marmor ist auch weicher als Granit, wodurch Kratzer verhältnismäßig leicht entstehen können. Hinsichtlich der Kratzfestigkeit variieren die Natursteine stark.

Granit: Robust

Granit ist sprichwörtlich unzerstörbar. Natürlich stimmt das nicht zu 100 Prozent, aber im Vergleich zu anderen Natursteinen ist dieses Material sehr robust und eignet sich daher in der Küche optimal als Arbeitsplatte. Hitze kann Granit ebenso wenig anhaben wie Schnitte. Das Material ist härter als Marmor oder Schiefer. Doch auch hier gilt: Flüssigkeiten schnell aufwischen, sonst ziehen diese in den Naturstein ein. Eine Imprägnierung ist notwendig. Durch die feine Musterung können Granitplatten unruhig wirken. Ob gut oder weniger schön aussieht liegt im Auge des Betrachters und ist Geschmackssache.

Schiefer: Die unebene Alternative

Schiefer unterscheidet sich zu fast allen anderen Natursteinen vor allem dadurch, dass die Oberfläche angeraut und dadurch uneben ist. Durch diese Struktur strahlen Schiefer-Flächen eine besondere Optik aus, können in der alltäglichen Küchenarbeit jedoch hinderlich sein. Meist ist Schiefer dunkel, es gibt diesen Naturstein aber auch in grau oder sogar rötlich und gelblich. Schiefer ist empfindlich gegen Kratzer und bei Schlägen. Wenn beispielsweise ein Topf auf die Schieferplatte fällt, können Stücke herausbrechen. Zu den guten Eigenschaften zählt die Hitzebeständigkeit, zudem ist Schiefer im Vergleich zu Kalkstein wasserunempfindlicher.

Kalkstein: Besondere Optik

Sonderlich geeignet ist Kalkstein für den Arbeitsbereich in Küchen nicht. Dieser Naturstein ist verhältnismäßig weich und daher anfällig gegenüber Kratzern sowie gegen Schlag- oder Stoßschäden. Zudem nimmt Kalkstein Flüssigkeiten relativ gut auf, wodurch leicht Flecken entstehen können. Eine Imprägnierung hilft hier zwar, verhindert jedoch gerade in viel genutzten Küchen Schäden nicht. Hitze kann Kalkstein hingegen wenig anhaben, außerdem ist die Optik besonders: In wenig genutzten Küchen oder wenn zumindest die Arbeitsplatte selten zum Zubereiten (Schneiden) von Lebensmitteln benötigt wird, strahlt Kalkstein einen besonderen Charme aus. Auch eine Küchenrückwand, auch Nischenrückwand genannt, kann aus Kalkstein gefertigt werden. Diese wird weniger beansprucht und hebt die Schönheit des Steines hervor. Auch Bodenfliesen können aus diesem Naturstein hergestellt und im Bereich der Küche verlegt werden.

 

Foto © STRASSER Steine GmbH 2018